boreliose

 

"Ich fühle mich krank und weiß nicht warum...."

 
Oftmals wird die chronische Borreliose überhaupt erst diagnostiziert, wenn sie bereits im Körper ausgebreitet und chronifiziert ist. Die Infizierten können sich an einen Zeckenbiss oder eine Wanderröte oft nicht erinnern und wundern sich, warum es Ihnen schubweise seit Monaten und Jahren immer schlechter geht.  Alle Tests sind doch in Ordnung !

 


Dabei sind es genau die unauffälligen, üblichen Laborergebnisse, die den Verdacht auf eine Borreliose lenken sollten. Nicht selten werden die chronische Infizierten als psychisch krank bezeichnet und einer psychosomatischen Therapie zugeführt, wodurch Ihnen eine gezielt antimikrobielle Behandlung und Immuntherapie vorenthalten werden.

Im Borreliosezentrum München der Gemeinschaftspraxis kommen die neuesten, immunologischen Tests zur Anwendung, um eine chronische Borreliose erkennen und behandeln zu können. Leider gilt in der herkömmlichen Medizin die chronische Borreliose immer noch als nicht existent, obwohl die bei der Spätsyphilis bekannte Demenz durch das Schwesterbakterium Borrelia Burgdorferi hervorgerufen werden kann.

Das Dilemma ist, dass die übliche serologische Diagnostik auf dem Nachweis von Antikörpern beruht, die vom körpereigenen Immunsystem gebildet werden. Es ist aber hinreichend bekannt, dass sich Borrelien maskieren und damit dem Zugriff des Immunsystems entziehen können.
Somit kann die Bildung von spezifischen Antikörpern unterbleiben, sodass der Test negativ ausfällt, obwohl eine chronischen Borreliose vorliegen kann.

Aus diesem Grunde bringt das Borreliosezentrum München neue Testverfahren zum Einsatz, die den Verdacht auf chronischen Borreliose bestätigen können.  

 Zudem vollzieht sich die Vermehrungsphase der Erreger langsam über 32 Stunden im Gegensatz zu den meisten üblichen Erregern, die sich innerhalb von 20 Minuten teilen und vermehren. Antibiotika sind in der Regel umso wirksamer je schneller sich die Erreger teilen. Je länger die Teilungsphase dauert, desto länger muss mit Antibiotika behandelt werden. Die Erreger der Tuberkulose beispielsweise, deren Teilungsphase 24 Stunden dauert, werden über Monate behandelt. Ebenso muss die chronische Borreliose über Monate behandelt werden.

Im Borreliosezentrum München zielt die Behandlung der chronischen Borreliose auf 3 Schwerpunkte ab:  

Das körpereigene Immunsystem muss gezielt gestärkt und gegen die Erreger der Borreliose sensibilisiert werden.

Die Borrelien müssen demaskiert werden, damit sie vom körpereigenen Immunsystem erkannt und vernichtet werden können. Letztlich wirken Antibiotika nur unterstützend. Die eigentliche Arbeit, um zu einer Heilung zu kommen, muss vom körpereigenen Immunsystem verrichtet werden. Daher ist die Immuntherapie die entscheidende Komponente.

Mit gezielten Antibiotikakombinationen oder pflanzlichen Wirkstoffen mit antimikrobieller Wirkung werden die Erreger bekämpft, um das körpereigene Immunsystem zu unterstützen.
Herxheimer Reaktionen, das sind vorübergehende Verschlimmerungen der Beschwerden, zeigen an, dass die Therapie zu wirken beginnt.

Nur wenn das körpereigene Immunsystem gezielt auf die Vernichtung der Borrelien moduliert wird, ist eine "Heilung" der chronischen Borreliose möglich.

Verfasser: Dr. Jürgen Juchheim, Borreliose Zentrum München, Theatinerstr. 12, 80333 München


Anmerkung;

Dr. Jürgen Juchheim hat seit über 30 Jahren Erfahrung in der Behandlung der chronischen Borreliose und ist Leiter des Borreliosezentrums in München.

Theatinerstrasse 12 , 80333 München